Hypnos ist der griechische Namensgeber der Hypnose. Der Gott des Schlafes steht somit für das erweiterte Wachbewusstsein. In der römischen Mythologie entspricht Hypnos Somnus.
Hypnos im Griechischen
Hypnos (griechisch Ὕπνος, „Schlaf“) ist der Gott des Schlafes, der Bruder des Todes Thanatos und Vater der Träume. Darüber hinaus ist er ist ein Sohn der Nyx und des Erebos. Im Mythos muss er Hera beim Einschläfern von Zeus helfen.
Darstellung des Hypnos
Hypnos wird auf allen Bildern mit Schmetterlingsflügeln auf der Schläfe dargestellt. Er wird mit seinem Zwillingsbruder Thanatos häufig als die so genannte Ildefonso-Gruppe mit Schlaf und Tod dargestellt. In seinen Metamorphosen beschreibt Ovid die Höhle, in der Hypnos lebt, als einen Ort der Ruhe und des Schweigens.
Kinder des Hypnos
Die Kinder des Hypnos sind: Morpheus (Konnte jedermanns Gestalt und Stimme nachahmen), Phobetor (Konnte sich in jedes Tier verwandeln), Phantasos (Konnte sich in die fantastischsten Dinge verwandeln).
Hypnos als Namensgeber der Hypnose
Der Bruder des Todes ist sicherlich weit hergeholt. Die Nähe zum Schlaf sicherlich auch. Der Vater der Träume ist dabei sicherlich besser getroffen. Dabei an einem Ort zu sein, der Ruhe vermittelt, passt sicherlich auch sehr gut. Die Kinder des Hypnos können uns heute noch zeigen, was Hypnose zu leisten vermag. Wir können uns verwandeln, in alles das, was unser Geist zulässt, wenn wir den richtigen Weg gehen. Insofern ist Hypnos ein guter Namensgeber.
Anm.: Das gemeinfrei zugängliche Bild aus Wikimedia Commons zeigt Somnus.
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